Vor über 35 Jahren hat Bernhard Köppl seine Firma Köppl Metalltechnik im ehemaligen Bauhof von Aldersbach gegründet – und sie bis heute zu einem erfolgreichen mittelständischen Unternehmen ausgebaut. Landrat Raimund Kneidinger hat den Betrieb nun im Rahmen der Reihe „Landrat trifft Wirtschaft“ besucht.
Die Firma Köppl Metalltechnik beschäftigt heute rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und stellt in hochpräszisen Verfahren Maschinenbauteile für die verschiedensten Branchen her, wie Bernhard Köppl erklärte. Vor allem das computergesteuerte CNC-Fräsen und –Drehen gehört zu den Spezialgebieten der Firma. Bauteile werden in Aldersbach aber auch durch Sägen, Gleitschleifen, Sandstrahlen und Schweißen bearbeitet.
Vor allem im Automobilbereich sei der Umsatz zurückgegangen, so Köppl. Doch durch den breiten Branchenmix, den das Unternehmen bedient, seien die Auftragsbücher trotzdem gut gefüllt. In den kommenden zweieinhalb Jahren plant Köppl Investitionen von rund 6,5 Mio. Euro am Standort im Aldersbacher Gewerbegebiet.
Zwar habe das Unternehmen einen festen, verlässlichen Mitarbeiterstamm. Dennoch gehört die Mitarbeitergewinnung zu den Themen, die Köppl beschäftigen. Ebenso sieht der Geschäftsführer die Abwanderung der Industrie ins Ausland kritisch. Für Zulieferer wie Köppl entstehen so längere Transportwege, die sich negativ auf die Konkurrenzfähigkeit auswirken.
Landrat Raimund Kneidinger würdigte das Unternehmen und dankte Bernhard Köppl für die Einblicke in seine Firma und den offenen Austausch. „Die geplanten Investitionen hier am Standort sind ein wichtiges Zeichen und ein klares Bekenntnis zur Region,“ so der Landrat. Und auch Bürgermeister Harald Mayrhofer bekräftigte „Wir sind stolz darauf, Heimat von Betrieben wie der Firma Köppl Metalltechnik zu sein.“
Mit den geplanten Investitionen möchten wir der Köppl Metalltechnik GmbH & Co.KG ein neues "Gesicht" geben.
Investiert wird in hochmoderne, computergesteuerte Fertigungsanlagen, mit denen wir neue und bisherige Produkte wirtschaftlicher herstellen können, als unsere Marktbegleiter.
Wir verfolgen eine vollautomatische, robotergestütze Fertigung, teil- oder völlig autonome Schichten sind möglich. Das Ziel ist eine Produktion rund um die Uhr. Die gesamte interne Peripherie des Fertigungsablaufs wird ebenfalls angepasst.
Neue, zerspanungsorientierte Werkstoffe kommen zum Einsatz, um eine automatisierte, prozesssichere Fertigung zu ermöglichen.
Um dies zu ermöglichen muss der ganze Betrieb auf Industrie 4.0 umgestellt werden. KI-gestützte Software für Programmierung und Überwachung, Vernetzung von Büro und Fertigung, bis hin zu Versand und Qualitätssicherung.
Um neue Absatzmärkte zu erreichen wird in neue Vertriebswege investiert. Digitales Online-Marketing, Messen, Homepage und Firmenpräsentationen.